Die Tücken des Starts

Es gibt Sachen, die vergisst man wohl sein Lebtag nicht. Dabei handelt es sich um recht simple Dinge, zumindest aus heutiger Sicht. Fällt die Temperatur nachts tief in den Keller, dann zucke ich immer noch mal kurz zusammen und fange an, mir Sorgen ums morgendliche Fortkommen zu machen. Ich gehöre nämlich zur trabantgeprägten Generation.
Nicht nur einmal versuchte ich nach einer kalten Nacht, das Zwickauer Gefährt zu starten, ohne dass es auch nur das leiseste Geräusch gegeben hätte. Die Batterie hatte versagt. Irgendwann hatte ich die Nase voll davon und baute die Batterie abends aus, nahm sie mit in die wohlig warme Wohnung und gönnte ihr ein kuscheliges Plätzchen. Morgens habe ich den Akku dann wieder eingebaut und konnte den Motor getrost starten. Angesicht der minus 13 Grad am Morgen, die es ja im Januar schon mal gab, kam mir das wieder mal in den Sinn; und zugleich der Gedanke, dass ich bei den heutigen Autos nicht mal wüsste, wie ich an die Batterie rankommen sollte

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